![]() |
||||
![]() |
||||
| Sehr
geehrte Damen und Herren, |
||||
| bestimmt
genießen Sie schon die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen. Die Sonne
macht Lust auf mehr – denken Sie schon über Ihr Reiseziel für den Sommerurlaub
nach? Auch Ihre Kunden in der Tierarztpraxis schmieden jetzt Urlaubspläne.
Immer öfter sollen Hund oder Katze als Familienmitglied mit auf Reisen
gehen. Doch einige Tiere bringen Parasiten und vektorübertragene Krankheiten
aus dem Ausland mit. Beraten Sie Ihre Kunden schon vor der Urlaubszeit.
Die aktuelle Kleintierpraxis informiert Sie ausführlich über Reisekrankheiten
bei Hund und Katze. Das Heft
erscheint am 15. April.
Herzliche Grüße Ihre Redaktion der Kleintierpraxis
|
||||
Erreger auf Reisen |
||||
![]() Die Karte der parasitologischen Expertenorganisation ESSCAP zeigt die Verbreitung von Leishmaniose und Dirofilariose in Europa. |
Ein
erster Verdacht kommt auf, wenn Besitzer von einem Aufenthalt
im Ausland berichten: Ihr Patient war im Urlaub in Südeuropa
oder wurde aus einem südlichen Land importiert, nun zeigt
er möglicherweise Symptome einer Reisekrankheit. Die
richtige Diagnose zu stellen, ist eine Herausforderung.
Frischen Sie mit der aktuellen ATF-anerkannten
Fortbildung (online ab 15. April ) Ihr Wissen zu Reisekrankheiten
bei Hund und Katze auf. Als Tierärztin oder Tierarzt
behandeln Sie in der Praxis immer häufiger Infektionen
mit Erregern, die in Deutschland nicht oder nur sehr
selten heimisch sind. Diese Krankheiten werden von Parasiten übertragen, die hierzulande keine geeigneten Lebensbedingungen finden. In einigen Urlaubsländern fühlen sich diese Zecken und Mücken jedoch wohl. Georg Duscher und seine Kollegen aus dem Institut für Parasitologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien geben einen ausführlichen Überblick zu Reise-Parasitosen, die Hund und Katze gefährlich werden können. Institutsleiterin und Koautorin Frau Professor Anja Joachim ist Mitglied der Expertenorganisation ESCCAP. ESSCAP hat für die Reisezeit kurze Experten-Tipps zum Schutz vor Leishmaniose und Dirofilariose zusammengestellt. Die in Europa bedeutendste Reisekrankheit, die Leishmaniose, wird von Sandmücken übertragen. Stechmücken sind Überträger von Herzwürmern. Beraten Sie Ihre Kunden vor der Reise: Wo die genannten Krankheiten verbreitet sind, können Sie der nebenstehenden Karte entnehmen. Liegt das Urlaubsziel in einem Risikogebiet, sollte jeder Hundebesitzer sich überlegen, ob der Hund mit auf Reisen gehen soll. Wenn ja, sollte er nicht in der Dämmerung oder nachts draußen unterwegs sein, denn zu diesen Zeiten sind die Mücken aktiv. Schutz bieten Moskitonetze mit einer Maschenweite von weniger als 4 mm und vor allem Repellentien, die Sie Ihren Kunden zur Prophylaxe empfehlen können. |
|||
Papiere bitte! Regeln für die Reise |
||||
| Bei Reisen mit Haustieren sind innerhalb der Europäischen Union einige Vorschriften zu beachten. Doch nicht in allen Urlaubsländern gelten dieselben Regeln: Im März hat das Europäische Parlament eine Übergangsregelung verlängert, die es einigen EU-Ländern erlaubt, strengere Vorschriften zu erlassen. Bei Reisen innerhalb der EU müssen Hund, Katze oder Frettchen sich ausweisen können: Der Besitzer muss einen Heimtierausweis mit Nachweis eines gültigen Impfschutzes gegen Tollwut bei sich haben. Durch Tätowierung oder Mikrochip müssen die Tiere eindeutig gekennzeichnet sein. Darüber hinaus gibt es grundsätzlich keine Regeln zur Behandlung mit Antiparasitika oder zur Quarantäne. Nur bei Reisen nach Großbritannien, Irland, Malta und Schweden gelten noch bis Ende 2011 weitere, unterschiedliche Einreisebestimmungen. Eine Übersicht gibt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Eine interaktive Karte der Firma Merial sorgt für Durchblick: Mit einem Klick auf das Reiseland lassen sich die jeweils aktuellen Vorschriften herunterladen. | ||||
Jeder Tag hat seinen Preis |
||
| Einen
Preis für einen Tag Hundeleben festzusetzen – das hört sich zunächst kaltherzig
und makaber an. In der Praxis kann diese Rechnung aber dabei helfen, eine Therapie
zu wählen, die in einem gegebenen finanziellen Rahmen am besten hilft. Wenn
sich Besitzer ein teures Medikament für ihr Haustier nicht leisten können oder
wollen, sind sie vielleicht zu überzeugen, wenn die Therapie in der Kosten-Wirkungs-Analyse
gut abschneidet. Die Pharmakoökonomie beschäftigt sich mit der wirtschaftlichen Bewertung von Arzneimitteln. Kosten und Wirksamkeit werden zueinander in Beziehung gesetzt. So lässt sich exakt berechnen, was eine Behandlung kostet. Bei lebensverlängernden Medikamenten kann errechnet werden, wie viel jeder Lebenstag kostet. Während Studien zu den Kosten einer Therapie in der Nutztiermedizin einen festen Platz haben, sind sie in der Kleintiermedizin noch kaum verbreitet. Eine Originalstudie, die Barbara Poulsen-Nautrup und Kolleginnen in der Kleintierpraxis veröffentlichen, leistet Pionierarbeit. Berechnet wurde die Kosten-Wirksamkeits-Beziehung von Pimobendan im Vergleich zu generischem Benazepril. Die Berechnungen basieren unter anderem auf Ergebnissen der Quest-Studie: 260 Hunde wurden in 28 Studienzentren in Europa, Australien und Kanada untersucht. Die Studie verglich die Behandlung mit Pimobendan (Vetmedin®) und dem ACE-Hemmer Benazepril (Fortekor®) bei Hunden mit klinisch symptomatischer Mitralklappenendokardiose. Das Ergebnis: Die mediane Überlebenszeit betrug bei den mit Pimobendan behandelten Hunden 267 Tage, bei den mit Benazepril behandelten Tieren dagegen nur 140 Tage. Eine Übersetzung dieser Originalarbeit wurde in Ausgabe 12/2008 der Kleintierpraxis veröffentlicht. Poulsen-Nautrups Berechnungen zeigen nun, dass sich die Therapie mit Pimobendan auch finanziell lohnt. Die mittleren Therapiekosten lagen bei Pimobendan zwar deutlich höher, Ursache dafür ist aber lediglich die höhere Überlebenszeit und die damit längere Behandlungszeit. Die Kosten pro Behandlungstag sind bei Pimobendan-Therapie niedriger. Für jeden zusätzlichen Lebenstag, den ein Hund durch Pimobendan gewinnt, zahlen die Besitzer 1,29 Euro. |
Reisen bildet – Fortbildung im Frühjahr |
||||
![]() Foto: Michael Pettigrew, fotolia und Dana S. Rothstein, fotolia. |
Jetzt
im Frühling dienen Reisen nicht nur dem Vergnügen, sondern bei Tierärztinnen
und Tierärzten häufig auch der Fortbildung. In den ersten sonnigen Monaten
locken zahlreiche Kongresse mit interessantem Vortragsprogramm. Im vergangenen
Monat zog es Tierärztinnen und Tierärzte nach Bielefeld und Baden-Baden,
die nächsten interessanten Ziele sind Bad Homburg, Bad Kissingen, Braunschweig
und der Weltkongress in Genf. Auf der 18. Intensivfortbildung des Bundesverbands
praktischer Tierärzte (bpt) in Bielefeld wurde das Thema Weichteilchirugie
behandelt. Die meisten Vortragenden blieben nah am tiermedizinischen
Alltag: Unter anderem ging es um Wundversorgung, Eingriffe an Magen- und Darm,
Notfallchirurgie oder die chirurgische Behandlung von Hauttumoren. In Baden-Baden
konnten die Kongressteilnehmer ein breites Angebot praxisnaher Vorträge und
Seminare nutzen und sich an den ersten Krokussen im Kurpark erfreuen. Für die
nächsten Monate sollten Sie sich diese Termine vormerken:
|
|||
Kleintier-Klinik unterwegs |
||
| Vom
OP-Besteck über die Röntgengeräte bis hin zum letzten Futternapf: Im Februar
und März 2010 ging eine ganze Klinik auf Reisen. Nun hat die Klinik
für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) ihren Umzug ins Universitätsklinikum
am Bünteweg beendet. Die neuen Räumlichkeiten der Klinik sind mit modernster
Technik ausgestattet. Sieben Operationsräume lassen keine Wünsche offen: Für
Zahn-OPs, Eingriffe am Auge und lasergestützte Operationen steht jeweils ein
eigener Raum zur Verfügung. Eine zentrale Einheit für die bildgebende Diagnostik wird auch von der Klinik für Pferde und der Klinik für Heimtiere, Reptilien, Zier- und Wildvögel genutzt. Dort wurden neben Röntgen- und Ultraschallgeräten auch ein Computertomograph und ein Magnetresonanztomograph installiert. Altbekannte Probleme der Patienten können durch großzügige räumliche Trennung gelöst werden: Um Stress zu reduzieren, gibt es für Hunde und Katzen getrennte Warteräume, die stationäre Pflege findet sogar auf unterschiedlichen Stockwerken statt. |
![]() |
|||||
|
M. & H. Schaper GmbH Bischofsholer Damm 24 30173 Hannover Handelsregistereintrag: Amtsgericht Hannover HRB 200529 Geschäftsführer: Klaus Krause Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE248954181 |
Ihre Fragen und Anregungen senden Sie bitte an:
Feedback senden
Wenn Sie den Newsletter abbestellen möchten, klicken Sie bitte auf den nachstehenden Link. Newsletter abbestellen |
||||