![]() |
||||
![]() |
||||
| Sehr
geehrte Damen und Herren, |
||||
| mit
diesem Newsletter möchte die Kleintierpraxis Sie auf eine neue,
spannende Ausgabe
einstimmen. Im Mai behandeln unsere Autorinnen und Autoren Themen aus
den unterschiedlichsten Gebieten der Kleintiermedizin: von der Onkologie über
Labormedizin, Gastroenterologie und Anästhesie bis hin zur Andrologie. Aktuelle
Forschungsergebnisse und Übersichten zum State of the Art in Diagnostik und
Therapie helfen Ihnen, Ihre Patienten optimal zu betreuen.
Herzliche Grüße Ihre Redaktion der Kleintierpraxis
| ||||
Der Weg zur richtigen Diagnose |
||||
![]() Mit dem Urease-Schnelltest lassen sich Helicobacter-Bakterien nachweisen. Der Test links ist positiv (rot), der rechts negativ (gelb). Foto: Small Animal Gastroenterology (2008), Steiner J (Hrsg.), Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover. |
Erbrechen,
Durchfall, Gewichtsverlust und Schmerzen – hinter diesen unspezifischen
Symptomen können zahlreiche verschiedene Ursachen stecken. Eine Diagnose anhand
des klinischen Bildes ist nicht möglich. Um gastroenterologische Erkrankungen
richtig zu diagnostizieren, wirkungsvoll zu therapieren und den Erfolg zu überwachen,
sind Sie als Tierärztin oder Tierarzt auf die Labormedizin angewiesen. An erster
Stelle stehen Blutbild, Serumchemie, Urin- und Kotuntersuchungen. Darüber hinaus
gibt es zur Diagnose bestimmter Magen-Darm-Erkrankungen eine Vielzahl spezifischer
labordiagnostischer Verfahren. Wann wird welcher Test eingesetzt? Wie sind
die Ergebnisse zu bewerten? Welche neuen Möglichkeiten
bietet die Labordiagnostik? Diese Fragen werden in der aktuellen ATF-anerkannte
Fortbildung der Kleintierpraxis ausführlich beantwortet. Isabelle Ruhnke
und Dr. Jörg Steiner aus dem „GI-Lab“,
dem Gastrointestinalen Labor der Texas A & M
University, erklären Anwendungsbereich und Funktionsweise
zahlreicher labordiagnostischer Tests in der Gastroenterologie
– immer mit Blick auf den Nutzen in der Praxis. Die Fortbildung hat Ihr Interesse an der Gastroenterologie erst geweckt? Schon im Januar 2010 ist in der Kleintierpraxis ein Fortbildungsartikel aus dem „GI-Lab“ erschienen: Lesen Sie hier, wie Vitamin-B12-Mangel gastrointestinale Erkrankungen komplizieren kann. Ganz ausführlich dargestellt werden Diagnostik und Therapie gastroenterologischer Erkrankungen in dem Buch „Small Animal Gastroenterology“. Herausgeber ist Jörg Steiner, das Autorenteam umfasst 30 renommierte Spezialisten aus Europa und den USA. |
|||
Lichtblick in der Tumortherapie |
||
| Bei der Therapie eines Tumors steht bei Tieren nicht die Verlängerung des Lebens im Vordergrund, sondern vor allem der Erhalt einer guten Lebensqualität. Ein in der Veterinärmedizin recht neues Verfahren ermöglicht eine minimalinvasive, nebenwirkungsarme Behandlung oberflächlicher Hauttumoren: die photodynamische Therapie (PDT). Geeignet ist die Methode vor allem zur Therapie kutaner Plattenepithelkarzinome bei Katzen. Zunächst wird eine lichtempfindliche Substanz appliziert, die sich selektiv im Tumor anreichert. Eine anschließende Bestrahlung mit Laserlicht aktiviert diese Substanz, malignes Gewebe wird zerstört. Die PDT führt kaum zu Nebenwirkungen, häufig ist nur eine einzige Behandlung erforderlich. Allerdings wird die Anwendung durch die relativ geringe Eindringtiefe der Strahlen limitiert – die Methode eignet sich nur für sehr oberflächliche Tumoren. Die Effektivität der Therapie lässt sich steigern, wenn die PDT in Kombination mit Hyperthermie angewandt wird. Das zeigt eine Pilotstudie aus dem AOI-Center (Animal Oncology and Imaging) in Hünenberg in der Schweiz. Die Autorinnen Dr. Julia Buchholz und Frau Professor Barbara Kaser-Hotz führten im Anschluss an die PDT eine Bestrahlung mit wassergefiltertem Infrarotlicht durch. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Kombinationstherapie die Wirksamkeit der PDT potenzieren und die Wundheilung beschleunigen kann. |
Präsentation zu Parodontalerkrankungen |
||||
| Für
eine zeitsparende, aber anschauliche und überzeugende Beratung von Hundehaltern
hat die BVDA (British Veterinary Dental Association) eine Präsentation zu Parodontalerkrankungen
entwickelt, die sich Tierärzte/innen jetzt in deutscher Sprache kostenlos im
Internet herunterladen können. Die 15-seitige Präsentation enthält u. a. großformatige
Abbildungen von Parodontalerkrankungen in verschiedenen Stadien. Sie erläutert
in Stichworten geeignete Behandlungsmöglichkeiten und verdeutlicht den drohenden
Verlauf der Erkrankung, sofern keine tierärztlichen Maßnahmen vorgenommen werden.
Die deutsche Adaptation der Präsentation wird Tierärzten/innen im Rahmen der
bundesweiten „Initiative Zahngesundheit“ zur Verfügung gestellt, die von der
Wirtschaftsgenossenschaft Deutscher Tierärzte (WDT) und Pedigree DentaStix
initiiert wurde und von der Deutschen Gesellschaft für Tierzahnheilkunde (DGT)
fachlich unterstützt wird. Kostenloser Download der Präsentation hier. Weitere Infos zu der Initiative Zahngesundheit und dem Service für die Praxis finden Sie unter www.initiativezahngesundheit.de (Passwort: Zahngesundheit). |
||||
Eine schonende Narkose |
||
| Für Risikopatienten möchten Sie als Tierärztin/Tierarzt eine besonders schonende Narkose wählen. Gerne wird in solchen Fällen zu dem Injektionsanästhetikum Propofol gegriffen. Doch ist diese Narkose auch für Patienten mit Nierenerkrankungen geeignet? Propofol ist ein ultrakurz wirksames Injektionsanästhetikum. Der Blutdruck fällt bei einer Propofol-Narkose nur wenig ab, die Abnahme des Herzzeitvolumens ist gering. Bei Ratte und Mensch konnten bisher auch keine Auswirkungen auf die Nierenfunktion nachgewiesen werden. Viele Anästhetika führen hingegen zu einem verminderten Blutfluss in der Niere. Eine schlechte Durchblutung wirkt sich in der Folge auf die glomeruläre Filtrationsrate, den Harnfluss und die Elektrolytausscheidung aus. Ingmar Kiefer und Mitarbeiter von der Klinik für Kleintiere der Universität Leipzig untersuchten Beagles und Foxhounds in Propofol-Narkose. Sie nutzten den Doppler-Effekt, um die Perfusion in den kleinen Gefäßen der Niere sonographisch zu messen. Im Gegensatz zu anderen untersuchten Anästhetika wie Medetomidin oder Acepromazin unterschieden sich die Messwerte nach der Gabe von Propofol nur geringfügig von denen beim wachen Hund. Es spricht also einiges dafür, bei Risikopatienten mit Nierenerkrankungen eine Propofol-Narkose zu wählen – auch wenn Untersuchungen an erkrankten Tieren noch ausstehen. |
Rund um den Hund |
||||
![]() Beim Tag des Hundes steht die Beziehung zwischen Mensch und Hund im Mittelpunkt. |
Am 6. Juni dreht sich alles um den Hund – gefeiert wird der erste „Tag des Hundes“. Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) und seine Mitgliedsvereine organisieren bundesweit Spaziergänge, Sportturniere, Hundeausstellungen und vieles mehr. Auch tierärztliche Hochschulen und Tierkliniken beteiligen sich. Für Hochschulen und Kliniken steht die Unterstützung der Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung im Mittelpunkt. In Berlin geht dem Tag des Hundes die Lange Nacht der Wissenschaften voraus. Die tiermedizinische Fakultät der Freien Universität Berlin stimmt am Abend des 5. Juni mit Informationsständen und Aktionen rund um die Hund-Mensch-Beziehung auf den nächsten Tag ein. Das Programm reicht von wissenschaftlichen Vorträgen bis zur Vorführung von Hundestaffeln. Am Vormittag des 6. Juni wird auch an der Justus-Liebig-Universität Gießen ein Vortragsprogramm rund um den Hund geboten. Nachmittags besteht die Möglichkeit zum Rundgang durch die Kleintierklinik. Am Tag des Hundes beteiligen sich auch die Tierklinik Birkenfeld mit Vorträgen und Klinikführungen sowie das Jenaer Phyletische Museum, wo Hundebesitzer ihren Hund auf dem Laufband filmen können. 600 Mitgliedsvereine des VDH organisieren am Tag des Hundes große und kleine Veranstaltungen: Hier finden Sie Aktionen in Ihrer Nähe. | |||
![]() |
|||||
|
M. & H. Schaper GmbH Bischofsholer Damm 24 30173 Hannover Handelsregistereintrag: Amtsgericht Hannover HRB 200529 Geschäftsführer: Klaus Krause Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE248954181 |
Ihre Fragen und Anregungen senden Sie bitte an:
Feedback senden
Wenn Sie den Newsletter abbestellen möchten, klicken Sie bitte auf den nachstehenden Link. Newsletter abbestellen |
||||